Rheinische Post: Gewerkschaft der Polizei will Zoll in Anti-Terror-Kampf einbinden

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Nach der Festnahme von drei IS-Verdächtigen hat
die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Bundesregierung aufgefordert,
Zollbeamte beim Kampf gegen den Terrorismus einzubinden. „Der Zoll
wird in der Terrorabwehr vernachlässigt, weil er fälschlicherweise
als Verwaltungsbehörde angesehen wird“, sagte GdP-Vizechef Jörg Radek
der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
„Dabei tragen von den rund 40.000 Vollzugsbeamten rund 14.000 Waffen,
sind gut ausgebildet und könnten eine wichtige Ergänzung für die
Bundespolizei im Anti-Terror-Kampf sein“, so Radek. Wie schlecht die
Zusammenarbeit funktioniere, habe sich bei den jüngsten
Terrorwarnungen aus Frankreich gezeigt. Die Bundespolizei sei darüber
informiert worden, der Zoll zunächst nicht, sagte der GdP-Vize. „Da
muss die Bundesregierung dringend nachsteuern, um den Kampf gegen den
Terror so effizient wie möglich zu machen“, sagte Radek.

www.rp-online.de

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Rheinische Post
Redaktion

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