Rheinische Post: Grüner Grundsatzstreit = Von Eva Quadbeck

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Im parteiinternen Streit um die Steuerpolitik
bei den Grünen geht es um mehr als nur die Frage, wie umfänglich man
die Wohlhabenden zur Kasse bitten sollte. In der Auseinandersetzung
zwischen Spitzenkandidat Trittin und dem baden-württembergischen
Ministerpräsidenten Kretschmann zeigt sich auch das alte Muster von
Fundis und Realos und die Auseinandersetzung zwischen den Rot-Grünen
und den Schwarz-Grünen in der Partei. Auch der Konflikt um die Frage,
ob die Grünen auf ewig Junior-Partner der SPD bleiben wollen oder ob
sie sich breiteren Wählerschichten öffnen, ist im Streit der beiden
grünen Frontmänner erneut aufgebrochen. Kretschmann wurde
Ministerpräsident, weil er die Grünen im Südwesten zu einer
Volkspartei formte. Die Mehrheit der Basis verfolgt aber die andere
Linie. Machtpolitisch verpassen die Grünen eine Chance, wenn sie sich
trotz aller gegenteiligen Bekundungen auf Gedeih und Verderb an die
SPD ketten. So werden die Grünen beim Parteitag erneut ein klares
rot-grünes Signal setzen. Allerdings gibt es keinen Antrag, der
Schwarz-Grün endgültig ausschließt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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