Rheinische Post: Grüne fordern 500 Millionen Euro Kaution von RWE

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Die Grünen im NRW-Landtag verlangen von dem
Essener Energiekonzern RWE die Hinterlegung einer Kaution für die
Spätfolgekosten des Braunkohletagebaus. In einem vertraulichen
Sitzungspapier der Fraktion, aus dem die „Rheinische Post“
(Mittwochausgabe) zitiert, fordert die Regierungspartei eine
„unverzügliche und unabhängige Berechnung der Spätfolgen des
Braunkohletagebaus“. Auf dieser Grundlage soll „eine Art Kaution
berechnet werden, die der Essener Energiekonzern RWE im Rahmen einer
Stiftung für die Ewigkeitslasten seiner Braunkohleförderung
hinterlegen muss“. Grünen-Fraktionschef Mehrdad Mostofizadeh sagte
der Zeitung, „dass 500 Millionen Euro das absolute Minimum für eine
solche RWE-Stiftung sein werden“. Interne RWE-Rückstellungen genügen
den Grünen nicht. „Wir haben es mit einem Konzern in der Krise zu
tun. Niemand weiß deshalb, was aus den Rückstellungen in 50 Jahren
einmal wird, und ob am Ende nicht doch der Steuerzahler büßen muss.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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