Rheinische Post: Grünen-Chef Özdemir ist skeptisch gegenüber einer Vermögensteuer

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Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, hat
Bedenken gegen die Einführung einer Vermögensteuer, wie sie die
Parteilinke vorschlägt. „Wer eine Vermögensteuer fordert, muss auch
erklären, wie er eine Substanzbesteuerung mittelständischer
Unternehmen verhindert“, sagte der Grünen-Politiker der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Schließlich
wollen wir von diesen Unternehmen, dass sie in ökologische
Modernisierung investieren, dass sie Arbeitsplätze schaffen und sich
fit machen für den digitalen Wandel. Da sehe ich große Fragezeichen“,
ergänzte der Grünen-Politiker, der sich den Parteivorsitz mit der
Linken Simone Peter teilt, die für die Einführung einer
Vermögenbesteuerung ist. Özdemir warnt hingegen: „Wir werden nicht
die Fehler des letzten Bundestagswahlkampfs wiederholen, an der
Lebensrealität der Mittelschicht vorbei zu argumentieren.“ Er wolle
keinen Steuerwahlkampf. „Eine faire Gesellschaft und
Chancengerechtigkeit sind für mich mehr als das. Aus meiner Sicht
sind unsere Schwerpunkte die ökologische Modernisierung, die
Weltoffenheit unserer Gesellschaft und der soziale Zusammenhalt“,
sagte Özdemir. Im Juni planen die Grünen einen
Gerechtigkeitskongress.

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