Rheinische Post: Handys sind angreifbar Kommentar Von Reinhard Kowalewsky

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Was ist davon zu halten, dass das Kulthandy
iPhone nun doch geknackt wurde? Jeder, der auf Dauer etwas anderes
erwartet hatte, war naiv: Tausende Hacker rund um den Globus haben
bereits versucht, in das legendäre Betriebssystem iOS einzudringen.
Wenn nun anscheinend ausgerechnet eine Spezialfirma aus Israel
erfolgreich war, ist das erst recht nicht erstaunlich: Kein anderes
Land der Welt hat bessere Experten für Softwaresicherheit, aber auch
für Softwaremanipulation als Israel – und im Kampf gegen Hamas und
Co. erscheint das Kapern von Smartphones verständlich. Nur schlimm,
dass die Spionage-Software nun anscheinend auch für einen Angriff auf
einen Menschenrechtler aus dem Nahen Osten genutzt wurde – da scheint
etwas mächtig schiefgelaufen zu sein. Handy-Nutzer sollten sich
darüber im Klaren sein, dass jedes Gerät gekapert werden könnte.
Streng vertrauliche Infos wie Pin-Codes für ein Konto sollten also
weder auf dem PC noch auf dem Handy abgespeichert werden, sondern
besser auf einem versteckten Notizzettel. Klingt banal, hilft aber.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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