Rheinische Post: Historiker Wolffsohn kritisiert Atomabkommen mit Iran scharf

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Der Historiker Michael Wolffsohn hat das
Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert. „Keiner der regionalen
Konflikte ist gelöst, und die iranischen Anlagen bleiben. Sie können
jederzeit auf Atombomben-Produktion sozusagen umgeschaltet werden.
Faktisch ist der Iran nun eine Atommacht“, sagte Wolffsohn der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Andere
würden nachrüsten, sagte Wolffsohn. Es folge ein noch dramatischeres
konventionelles Aufrüsten in der Region. „Mir ist auch nicht bekannt,
dass iranische Raketen verringert oder zerstört werden sollen. Diese
erreichen schon jetzt Europa, also auch uns in Deutschland. Fazit:
Gutes gewollt, Schlechtes erreicht, zu kurz gesprungen.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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