Rheinische Post: Innen-Staatssekretär droht türkischen Hetzern mit Konsequenzen

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In Deutschland lebende Türken, die sich der
Hetze des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen
türkischstämmige Bundestagsabgeordnete anschließen, müssen mit
Konsequenzen der Ausländerbehörden rechnen. „Wer sich als
ausländischer Staatsbürger in Deutschland dieser Hetze Erdogans
anschließt, muss sich fragen, ob er bei uns noch gut aufgehoben ist“,
sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings
(CDU), der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Montagausgabe). „Wer so denkt und redet, hat sich in dieses Land und
seine Rechtsordnung eben nicht integriert. Und dieser Umstand muss
natürlich auch bei Entscheidungen über Aufenthaltstitel
berücksichtigt werden“, warnte Krings.

Kontext:

Der Bundestag hatte die Massaker an den Armeniern im Osmanischen
Reich 1915 als Völkermord eingestuft und damit hasserfüllte
Reaktionen Erdogans und vieler Türken ausgelöst. Die elf
türkischstämmigen Parlamentarier, die im Bundestag nicht gegen die
Armenien-Resolution gestimmt hatten, sehen sich und ihre Familien
seitdem massiven Bedrohungen und Beleidigungen ausgesetzt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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