Rheinische Post: Japan will Rückendeckung der G7 bei Inselstreit mit China

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Japan will die Territorialstreitigkeiten im
Südchinesischen Meer beim G7-Außenministertreffen im japanischen
Hiroshima an diesem Wochenende zum Thema machen. Dies schreibt der
japanische Außenminister Fumio Kishida in einem Gastbeitrag für die
in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Samstagausgabe). „Die
Versuche, den Status Quo mit Gewalt zu verändern, wie sie etwa im
Südchinesischen Meer zu beobachten sind, stellen eine Herausforderung
für die Weltordnung dar, die sich auf Völkerrecht und
Rechtstaatlichkeit stützt“, so Kishida. „Dies ist nicht allein ein
Problem Asiens, sondern der internationalen Gemeinschaft als Ganzes.“
Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Gruppe der sieben großen
Industrienationen in dieser Frage „ein klares und deutliches Signal“
sendet. China forderte die G7 dagegen scharf auf, sich aus den
Inselstreitigkeiten herauszuhalten. Außenminister Wang Yi sagte
gestern nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Frank-Walter
Steinmeier in Peking, die G7-Staaten sollten ihr „Hauptaugenmerk“
vielmehr auf die Probleme der Weltwirtschaft legen.

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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2621

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