Rheinische Post: Kauder fordert von Flüchtlingen „Bekenntnis zu den Grundwerten des Landes“ und zur „Religionsfreiheit“

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Unionsfraktionschef Volker Kauder hat sich in
der Debatte um ein Integrationsgesetz dafür ausgesprochen, dass sich
Flüchtlinge „zu den Grundwerten des Landes“ und zur Religionsfreiheit
bekennen. „Jeder, der sich integrieren möchte, sollte in irgendeiner
Form ein Bekenntnis zu den Grundwerten des Landes abgeben. Dazu zählt
auch die Religionsfreiheit“, sagte Kauder der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Kauder betonte:
„Vielleicht sollte man die Glaubensfreiheit auch besonders betonen,
denn die religiöse Toleranz lässt gerade überall auf der Welt nach.
Und das darf sich nicht bei uns fortsetzen.“ Der Unionsfraktionschef
sorgt sich insbesondere um die Christen unter den Flüchtlingen.
„Niemand darf in unserem Land aus religiösen Gründen bedrängt werden
– nicht auf der Straße, nicht im Flüchtlingsheim, nirgendwo.“ Vor
allem die Betreiber der Flüchtlingsheime seien gefordert, für die
Sicherheit der Bewohner zu sorgen. „Eine Trennung nach Konfessionen –
die Christen in das Heim, die Muslime dort und die Jesiden woanders –
ist keine Lösung. Damit hätten diejenigen, die andere ausgrenzen
wollen, schon gewonnen.“ Am heutigen Montag will sich die
Unionsfraktion mit der Situation der christlichen Flüchtlinge in
Deutschland befassen.

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Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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