Rheinische Post: Kinderhilfswerk fordert von Bundesregierung Recht auf Familiennachzug für unbegleitete Flüchtlingskinder

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Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die
Bundesregierung aufgefordert, unbegleiteten Flüchtlingskindern den
Nachzug ihrer Familien zu ermöglichen. „Alle unbegleiteten
Minderjährigen brauchen ihre Familie, unabhängig davon, welchen
rechtlichen Aufenthaltsstatus sie haben“, sagte Thomas Krüger,
Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Auch für in
Deutschland aufgenommene unbegleitete Flüchtlingskinder gilt das
Grundgesetz, in dem festgelegt ist, dass die Familie unter besonderem
Schutz der staatlichen Ordnung steht.“ Zudem widersprächen die
derzeit gültigen Regelungen den Vorschriften der
UN-Kinderrechtskonvention. „Kinder, die allein nach Deutschland
geflüchtet sind, brauchen einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug“,
forderte Krüger. „Ermessensentscheidungen der Behörden geben ihnen
keine Rechtssicherheit und erschweren damit ihr Ankommen und ihre
Perspektive.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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