Rheinische Post: Kita-Tarifkonflikt: Gemeindebund nennt Forderung „völlig illusorisch“

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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält das
geforderte Zehn-Prozent-Gehaltsplus für Erzieherinnen in kommunalen
Kitas für nicht darstellbar. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg
sagte der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Montagausgabe): „Die Erwartung der Erzieherinnen, zehn Prozent mehr
zu bekommen, ist völlig illusorisch.“ Schon der Schlichterspruch im
Tarifkonflikt von Ende Juni würde Städte und Gemeinden zusätzlich 500
Millionen Euro im Jahr kosten. „Mehr als durchschnittlich plus drei
Prozent Gehalt können sich die Kommunen nicht leisten“, sagte
Landsberg. „Noch mehr Geld würde auch das Gehaltsgefüge im
öffentlichen Dienst der Kommunen sprengen“, betonte er. Dann wollten
etwa auch die Feuerwehrleute mehr. „Ich befürchte, dass es wieder zu
Streiks in vielen Kitas kommt“, sagte Landsberg. „Die Gewerkschaften
haben falsche Erwartungen geweckt.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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