Rheinische Post: Kommentar: Die Polizei braucht mehr Personal

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Die Polizei in NRW hat im vergangenen Jahr
bewiesen, dass sie den kriminellen Banden etwas entgegenzusetzen hat.
Erstmals seit vielen Jahren gingen 2014 die Einbruchszahlen wieder
zurück. Ein Erfolg, der auf akribische kriminalistische Basisarbeit
und enorme Anstrengungen in der Prävention zurückzuführen war. Doch
nun steigen die Zahlen wieder deutlich. Es droht sogar ein neues
Rekordjahr mit den meisten Einbrüchen in der Geschichte des Landes,
sollte sich die Entwicklung des ersten Halbjahres weiter fortsetzen.
Und daran zweifeln erfahrene Ermittler nicht. Aber was machen die
Beamten anders als im vergangenen Jahr? Die Antwort ist schlicht:
Nichts. Sie gehen weiter mit allen zur Verfügung stehenden Kräften
gegen die Banden vor. Aber genau dort liegt der Knackpunkt. Während
die Zahl der Täter und damit die der Einbrüche wächst, fehlt es der
Polizei aufgrund der Vielzahl neuer Aufgaben (Terrorabwehr,
Flüchtlingsregistrierung und Pegida-Demos) an Personal, um den
Ermittlungsdruck so hochhalten zu können wie noch 2014. Ändert sich
daran nichts, werden wohl in Zukunft jedes Jahr neue
Rekordeinbruchszahlen zu vermelden sein.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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