Rheinische Post: Kommentar: Fairness für Autofahrer

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Auto und Führerschein bedeuten für viele
Menschen persönliche Freiheit und oft auch wirtschaftliche
Absicherung. Denn ohne Fahrerlaubnis können viele Arbeitnehmer ihren
Job nicht erfüllen. Deshalb darf die Medizinisch-Psychologische
Untersuchung, die bei schweren oder wiederholten Verkehrsvergehen
fällig ist, noch nicht einmal den Hauch von Willkür haben. Die
aktuellen Regeln sind nicht ausreichend transparent. In Teilen sind
sie sogar unfair. Auch bei der Überprüfbarkeit der Ergebnisse einer
MPU gibt es Nachbesserungsbedarf. Ein Einspruch gegen die
Entscheidung eines einzelnen Psychologen muss möglich sein. Um
Missverständnisse zu vermeiden: Bei einer Reform der MPU soll es
selbstverständlich nicht darum gehen, möglichst allen den
Führerschein zurückzugeben. Wem es nicht gelingt, nachzuweisen, dass
er seinen Alkoholkonsum im Griff hat und von illegalen Drogen die
Finger lässt, der kann seine Fahrerlaubnis nicht zurückbekommen. Die
Verkehrssicherheit muss an erster Stelle stehen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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