Rheinische Post: Kommentar / Flüchtlinge fitmachen = Von Birgit Marschall

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Aus Flüchtlingen dürfen keine Ewig-Arbeitslosen
werden. Steigende Kriminalität und Dauer-Alimentationen des
Sozialstaats gilt es unbedingt zu verhindern. Dafür wird mehr Geld,
mehr Engagement und mehr Geduld nötig sein als gedacht. Es sind eben
leider doch kaum Ärzte oder Rechtsanwälte zu uns gekommen, sondern
weit überwiegend Flüchtlinge ohne jede berufliche Qualifikation und
mit rudimentärer Schulausbildung. Migrationsexperten gehen von fünf
bis sieben Jahren aus, in denen durchschnittlich die Integration
einer Mehrheit der Flüchtlinge gelingen kann. Das ist eine lange
Zeit, die man aushalten können muss. Wenn Migranten in Scharen in die
Illegalität abdriften oder Hilfsarbeiterjobs statt Ausbildungsplätze
annehmen, hat die Gesellschaft als Ganzes verloren. Immerhin zehn
Prozent der Flüchtlinge sind Akademiker. Ein weiteres Drittel hat
erste berufliche Erfahrungen. Es ist daher völlig inakzeptabel und
unverständlich, dass Großunternehmen um sie bisher einen Bogen
machen. Richtig, dass die Kanzlerin den Konzernchefs demnächst die
Leviten lesen will.

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Rheinische Post
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