Rheinische Post: Kommentar / Germanwings blamiert sich bei Kundenservice = Von Maximilian Plück

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Es ist mehr als ärgerlich, dass die
Sicherheitsfirma Kötter es nicht schafft, an einem der
verkehrsreichsten Tage im Jahr ausreichend Personal an den
NRW-Flughäfen zur Verfügung zu stellen. Und das, obwohl das
Personalproblem an den Sicherheitsschleusen bereits seit Langem
bekannt ist. Reisende, die in den Osterferien von Düsseldorf oder
Köln/Bonn starten mussten, haben damals schon einen Vorgeschmack
bekommen, wie sich der Engpass auswirkt. Die Bundespolizei und Kötter
sind gut beraten, sofort Abhilfe zu schaffen. Ärgerlich ist aber
auch, dass die Lufthansa-Tochter Germanwings sich nicht in der Lage
sieht, konkrete Auskunft zu geben, wann sich die Reisenden morgen
idealerweise am Flughafen einfinden sollen. Gerade zu Ferienbeginn
sind viele Menschen unterwegs, die nicht regelmäßig mit dem Flugzeug
um die Welt jetten. Ein vages „mehr Zeit einplanen“ hilft diesen
Kunden überhaupt nicht. Das Vorgehen von Germanwings ist blamabel,
zumal andere Fluggesellschaften wie Air Berlin und auch der
Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa durchaus in der Lage sind, ihren
Passagieren konkrete Zeitpunkte zu nennen, wann sie am Flughafen sein
sollten, um ihren Flieger in den Urlaub zu erreichen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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