Rheinische Post: Kommentar: Kampf gegen Clans

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Längst gibt es nicht nur in Berlin, sondern
auch in unseren NRW-Städten Parallelgesellschaften. Bei der Polizei
spricht man intern schon von „importierter Kriminalität“. In den
Problemvierteln gehen Bandenkriege um Drogenhandel,
Schutzgelderpressungen und Prostitution in den wenigsten Fällen auf
deutsche Straftäter zurück. Die organisierte Kriminalität befindet
sich längst in den Händen ausländischer Banden, die das deutsche
Rechtssystem mit Füßen treten und die Polizei nicht als Ordnungsmacht
anerkennen. Arabische oder libanesische Großfamilien schaffen sich
ihre eigenen Territorien. Ganze Viertel stehen schon unter ihrer
Kontrolle. In diesen Zonen herrscht das Gesetz des Clans. Viele
Bürger und selbst Polizisten fürchten sich, in den Vierteln im
Dunkeln auf die Straße zu gehen. Damit muss Schluss sein. Rechtsfreie
Räume dürfen nicht toleriert werden. In Deutschland hat der Staat das
Gewaltmonopol. Wer sich nicht daran hält, muss die ganze Härte des
Gesetzes zu spüren bekommen. Diese Botschaft muss den Kriminellen mit
massiver Polizeipräsenz eingeimpft werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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