Rheinische Post: Kommentar / NRW-Lob für Dobrindt = Von Detlev Hüwel

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So viel Einigkeit war selten. In NRW gibt es
für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und seinen neuen
Verkehrswegeplan ein ganz dickes Lob nicht nur von CDU-Landeschef
Armin Laschet, der sich noch bei der Maut mit dem Minister gezofft
hatte, sondern auch von der SPD. Wie immer, wenn es um die Zuteilung
von Bundesmitteln geht, sind alle Länder bestrebt, möglichst viel
Geld auf sich zu lenken. NRW scheint das diesmal gelungen zu sein,
nachdem es früher oft das Nachsehen hatte. Das lag vor allem daran,
dass nicht genügend Planungen vorlagen. Verkehrsminister Michael
Groschek (SPD) hat deswegen sogar Mittel in Millionenhöhe an den Bund
zurückgeben müssen. Dieser Schmach will er sich nicht noch einmal
aussetzen. Die Aufnahme in den Verkehrswegeplan, gewissermaßen die
Magna Charta der Bundesmittel für die Infrastruktur, bedeutet aber
noch nicht den Baubeginn. Als vorrangig eingestuft wurde etwa der
längst überfällige Lückenschluss der A1 in der Eifel bei Blankenheim.
Da wird es aber wohl noch viel Bürgerprotest geben. Immerhin: Der
Anfang ist gemacht.

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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2621

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