Rheinische Post: Kommentar: Polizeiauto taugt nichts

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Der BMW 318d mag ein gutes Auto sein. Für
Familien mit einem Kind ist der Wagen bestens geeignet – und von der
Konzeption her wohl auch ausgelegt. Für den polizeilichen
Streifendienst taugt das Fahrzeug hingegen nicht viel. Das Modell ist
für diesen Zweck schlichtweg zu klein und zu eng – und das hat fatale
Folgen. Die Pistole bleibt im Gurt hängen, auf dem Beifahrersitz holt
man sich blaue Flecken an den Knien, und die Schutzhelme passen auch
nicht ins Auto. Eine polizeiinterne Mängelliste umfasst 25 Punkte. Da
fragt man sich doch, wer auf die Idee kam, dieses Auto als neuen
Streifenwagen auszuwählen. Die Polizisten, die ihn benutzen müssen,
wurden offenbar nicht gefragt. Die Entscheidung wurde vermutlich –
wie so oft – von „Schreibtischtätern“ ohne jeglichen Bezug zur Praxis
gefällt. Letztlich aber trägt Innenminister Ralf Jäger die
Verantwortung. Als oberster Polizeichef des Landes hat er dafür Sorge
zu tragen, dass seine Beamten die bestmögliche Ausstattung erhalten.
Und dazu gehört auch ein Auto, das den polizeilichen Anforderungen
gewachsen ist.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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