Rheinische Post: Kommentar / Prämien für Lehrer = Von Reinhard Kowalewsky

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Der Vorschlag, dass die Lehrergehälter in
Hauptschulen oder Grundschulen sich nicht mehr von denen im Gymnasium
oder in der Oberstufe unterscheiden dürfen, ist nicht völlig
unlogisch: Die Ausbildung hat sich zumindest von der Länge her
angeglichen, die Arbeit gerade in den Hauptschulen und Gesamtschulen
ist häufig härter als an Gymnasien. Trotzdem wäre ein schlichtes
Angleichen der Besoldung falsch. Unter den 150.000 Lehrern und
Lehrerinnen in NRW sind viele, die Spitzenleistung bringen. Es gibt
einen breiten Durchschnitt. Und es gibt leider ebenso wie in der
Wirtschaft auch ganz schön viele, deren Engagement gemessen am Gehalt
besser sein sollte. Was ist zu tun? Zum einen sollte beim Gehalt und
bei der Stundenzahl mehr differenziert werden, welche Fächer und
Schüler unterrichtet werden. Sportlehrer müssten dann eben mehr
Stunden geben, weil sie weniger Klausuren korrigieren. Und
Schulleiter sollten individuelle Zuschläge ausloben dürfen für die,
die sich besonders für ihre Schüler einsetzen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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