Rheinische Post: Kommentar / Risiko Online-Banking = Von Reinhard Kowalewsky

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Für die Deutsche Telekom ist es blamabel, dass
es Straftätern erneut gelang, sich illegal zweite SIM-Karten für eine
Reihe von Rufnummern zu besorgen. Das schafft kein Vertrauen. Die
Bürger müssen alarmiert sein. Der Konzern muss lernen. Aber noch mehr
müssen die Bürger sich mit den Risiken von Hackerangriffen
auseinandersetzen: Wenn allein die Telekom vor monatlich 200.000
Attacken auf Rechner ihrer Kunden warnt, dann dürften deutschlandweit
deutlich mehr Geräte betroffen sein. Wichtige Daten auf den Computern
können ausgelesen werden, möglicherweise wird Software manipuliert –
illegale Geschäfte werden möglich. Die Bürger müssen also tatsächlich
immer einen Virenschutz auf ihrem Rechner laufenlassen. Sie müssen
SMS auf ihrem Handy lesen. So würden sie erfahren, wenn eine zweite
SIM-Karte aktiviert wird. Sind manuelle Überweisungen sicherer?
Vielleicht ja. Unterschriften lassen sich zwar leichter fälschen als
Codes stehlen. Aber Cyberkriminelle können aus dem Ausland agieren
und Hunderte Kunden gleichzeitig ausnehmen – das ist die eigentliche
Gefahr.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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