Rheinische Post: Kommentar / Schnelle Aufklärung nach Bahnunglück = Von Maximilian Plück

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Wenn es um Zugkatastrophen geht, dann denken
wir schnell an Unglücke in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Dass
es aber auch in einem Hochtechnologieland wie Deutschland zu derart
katastrophalen Unfällen kommen kann, haben uns die gestrigen
Ereignisse von Bad Aibling einmal mehr sehr schmerzhaft vor Augen
geführt. Auch hierzulande ist trotz aller Sicherheitsmaßnahmen, die
aus Unglücken wie Rüsselsheim, Eschede oder Hordorf resultierten,
eine 100-prozentige Sicherheit beim Verkehrsmittel Bahn eine
Illusion. Der Faktor Mensch bleibt eben immer eine Gefahr. Trotzdem
dürfen alle Beteiligten nicht müde werden in dem Bemühen, ein
ordentliches Stückchen näher an die 100-Prozent-Marke heranzurücken.
Dazu müssen die Bahn, der Privatbahnbetreiber Transdev, die
Ermittlungsbehörden und das Eisenbahnbundesamt eng zusammenarbeiten,
um den Hergang schnell restlos aufzuklären. Diese Ergebnisse müssen
dann zügig der beunruhigten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt
werden. Denn nur mit Transparenz kann der Vertrauensvorsprung, den
das sichere Verkehrsmittel Bahn hierzulande hat, gehalten werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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