Rheinische Post: Kraft will Langzeitarbeitslose bei Flüchtlingsbetreuung einsetzen

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Als Chance hat NRW-Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft ihren Vorschlag verteidigt, Langzeitarbeitslose bei
der Unterbringung von Flüchtlingen einzusetzen. Gegenüber der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) sagte
sie: „Es gibt viele Langzeitarbeitslose, die wegen mehrfacher
Vermittlungshemmnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt bisher nicht
vermittelt werden konnten. Ich bin davon überzeugt, dass wir ihnen
eine Chance bieten können, weil es genug Arbeit gibt. Es geht dabei
um öffentlich-geförderte Beschäftigungsverhältnisse, das heißt
ordentlich bezahlte, reguläre Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose
auf freiwilliger Basis.“ Sie könnten wichtige Unterstützung vor Ort
leisten, ohne dass dadurch eine Konkurrenz zu bisherigen
Arbeitsplätzen entstehe. Außerdem sagte Kraft: „Wir als Land lassen
die Kommunen mit dieser Verantwortung nicht allein. Wir sind mit den
kommunalen Spitzenverbänden ständig im Gespräch, unter anderem
darüber, was an Entbürokratisierung in dieser Lage möglich ist.“
Außerdem müssten jetzt im Wohnungsbau die Weichen gestellt werden,
damit NRW gut gerüstet sei, , auch wenn es zu Familiennachzug komme.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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