Rheinische Post: Krankenhausreform kostet in den nächsten fünf Jahren 6,4 Milliarden Euro

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Die geplante Krankenhausreform wird zwischen
2016 und 2020 insgesamt 6,4 Milliarden Euro kosten. Das geht aus
einem Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums hervor, der der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe)
vorliegt. 90 Prozent der Kosten werden demnach die gesetzlichen
Krankenkassen tragen müssen. Im Gegenzug solle die Reform
„Einsparpotenziale in voraussichtlich dreistelliger Millionenhöhe“
erbringen, heißt es im Entwurf. In die Kosten sind nicht die Anteile
der Länder eingerechnet, die diese aufbringen müssen, um Gelder aus
dem 500 Millionen Euro schweren Strukturfonds zu erhalten. Mit dem
Geld aus dem Strukturfonds sollen Überkapazitäten der Kliniken
abgebaut und Krankenhäuser in Gesundheits- oder Pflegezentren oder
auch in stationäre Hospize umgewandelt werden. Weitere Ziele der
Reform sind es, Kliniken nach der Qualität ihrer Arbeit zu bezahlen
und damit die Qualität zu steigern, überflüssige Operationen
abzustellen und das Pflegepersonal aufzustocken.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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