Rheinische Post: Kultusminister legen erste Digital-Strategie vor

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Die Kultusministerkonferenz hat erstmals eine
umfassende Strategie zur „Bildung in der digitalen Welt“ vorgelegt.
Im Entwurf des Papiers, der der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Freitagausgabe) vorliegt, formulieren die Chefs
der Bildungsressorts, wie sie etwa den Unterricht, die
Lehrerausbildung und die Nutzung von Bildungsmedien den
„Herausforderungen der Digitalisierung“ anpassen wollen. So heißt es
in dem 40-Seiten-Papier, das auch dem Bundesforschungsministerium
vorgelegt wird, „neben die traditionellen Kulturtechniken Rechnen,
Lesen und Schreiben“ trete nun „der kompetente Umgang mit digitalen
Medien“. Der Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht sei kein
Selbstläufer, schreibt die Kultusministerkonferenz (KMK), „ebenso
wenig wie der Besitz eines Smartphones schon zu mehr Bildung führt“.
Schwerpunkte der Strategie sind die Unterrichtsgestaltung und
Weiterentwicklung der Lehrerausbildung. Die KMK sei der Auffassung,
„dass zumindest in den weiterführenden Schulen mittelfristig jede
Schülerin, jeder Schüler jederzeit, wenn es aus pädagogischer Sicht
im Unterrichtsverlauf sinnvoll ist, über digitale Hilfsmittel sowie
über den Zugang zum Internet verfügen sollte“, heißt es in dem
Papier. Alle Unterrichtsfächer seien davon betroffen, Schülern die
„notwendigen Kompetenzen für ein Leben in einer digitalen Welt zu
vermitteln“. Die Idee, Programmieren als weitere Fremdsprache
verpflichtend einzuführen, taucht in dem Papier nicht auf. Experten
hatten in der Vergangenheit immer wieder bemängelt, dass Deutschland
bei der Vermittlung von Digitalkompetenz den Anschluss zu verlieren
drohe.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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