Rheinische Post: Laumann weist Forderungen nach längerer Lebensarbeitszeit zurück

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Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels,
CDA-Chef Karl-Josef Laumann (CDU), hat Forderungen von Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) nach einer längeren Lebensarbeitszeit
zurückgewiesen. „Wir müssen erst die Erwerbsminderungsrente besser
ausstatten, bevor wir über eine weitere Anhebung des
Renteneintrittsalters sprechen“, sagte Laumann der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Eine lange
Lebensarbeitszeit sei nur zu verantworten, wenn diejenigen, die nicht
mehr können, nicht in die Armut fallen.“ Zudem solle zunächst die
Altersgrenze 67 erreicht werden, sagte Laumann. Auch sprach sich der
CDA-Chef für eine verpflichtende betriebliche Vorsorge aus. „Die
gesetzliche Rente braucht als Ergänzung eine kapitalgedeckte
Vorsorge. Und deshalb bin ich für eine verpflichtende betriebliche
Vorsorge.“

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Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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