Rheinische Post: Löhrmann: Schulen und Eltern danken mir für Festhalten an G8

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Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia
Löhrmann (Grüne) sieht viel Rückendeckung für das achtjährige
Gymnasium (G8). „Bei meinen Schulbesuchen wird mir eher dafür
gedankt, dass wir nicht zu G 9 zurückgehen“, sagte Löhrmann der in
Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Donnerstagausgabe) zur
verbreiteten Kritik am „Turbo-Abitur“. Das gelte für Schulleitungen,
aber auch für Eltern. G8 sei für sie erst dann gescheitert, sagte
Löhrmann, „wenn Schülerleistungen und wissenschaftliche Ergebnisse
das eindeutig belegen würden“. Derzeit gelte aber: „Das ständige Hin
und Her ist Gift für die Schulentwicklung und bindet enorme Energie,
die eher in die Qualitätsentwicklung investiert werden sollte.“ Eine
eindeutige Festlegung auf das achtjährige Gymnasium lehnt die
Ministerin dennoch ab, „weil ich keine Basta-Politik mache, sondern
für eine Politik der Beteiligung stehe. Es geht nicht um meine
Wünsche“. Einen Kompromiss zwischen den Systemen hält Löhrmann nicht
für möglich – auf die Frage, ob es nur G8 oder G9 geben könne, sagte
sie: „Ja, ich glaube, dass das so ist.“ Das geplante Volksbegehren
gegen G8 sieht sie skeptisch: „Die Diskussionen über den Brexit
machen nicht nur mich nachdenklich.“

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

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