Rheinische Post: Mehrheit in NRW fordert raschen Braunkohle-Ausstieg

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In Nordrhein-Westfalen formiert sich Widerstand
gegen die Braunkohle. 71 Prozent der Bürger fordern einen schnellen
Ausstieg aus der Braunkohle: Für 36 Prozent ist dies „sehr wichtig“,
für 35 Prozent „wichtig“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen
Forsa-Umfrage, die Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) heute
vorstellen will und die der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe)
vorliegt Dabei ist der Widerstand vor allem in den betroffenen
Regionen groß. Im Gebiet „Linker Niederrhein/Eifel“ finden es 47
Prozent der Befragten „sehr wichtig“, dass man schnell aus der
Braunkohle aussteigt, im Ruhrgebiet 37 Prozent. Im Sauer- und
Siegerland sind es dagegen nur 28 Prozent.

Daneben hat Forsa weitere Ansichten zum Thema „Nachhaltigkeit in
NRW“ abgefragt. Demnach ist es für 90 Prozent der NRW-Bürger
„wichtig“ oder „sehr wichtig“, dass die erneuerbaren Energien schnell
ausgebaut werden. Artgerechte Tierhaltung ist für 94 Prozent ein
„sehr wichtiges“ oder „wichtiges“ politisches Anliegen. Besonders
groß ist der Widerstand gegen Gentechnik: Demnach ist für 81 Prozent
der Bevölkerung der Verzicht auf Gentechnik „wichtig“ oder „sehr
wichtig“. Weniger bedeutend ist Bürgern klimaverträgliche Mobilität:
Das finden nur 76 Prozent wichtig oder sehr wichtig. Das spiegelt
sich auch bei den Beiträgen der Bürger für mehr Nachhaltigkeit im
Alltag wider. So sind nur 52 Prozent der Befragten bereit, anstelle
des Autos auch das Fahrrad zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Auf eine
Flugreise verzichten sogar nur 24 Prozent. Anders sieht es dagegen
bei Plastiktüten aus: 84 Prozent der NRW-Bürger verzichten auf sie.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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