Rheinische Post: Merkel: „Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze“

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die
Zahl der Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland nicht begrenzen: „Das
Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze.
Das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines
Bürgerkriegs zu uns kommen“, sagte Merkel der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Da könne es keine
einfache Zahl als Antwort geben, sagte Merkel auf die Frage, wie
viele Flüchtlinge Deutschland pro Jahr vertragen könne. Zugleich
betonte Merkel, es kämen auch Menschen aus sicheren Staaten, „gerade
vom Balkan, zu uns, mit dem – aus ihrer Sicht – verständlichen
Wunsch, ein besseres Leben zu führen“. Aber wenn sich keine
Asylgründe ergäben, und das sei bei diesen Menschen in fast allen
Fällen so, dann müssten sie rasch in ihre Länder zurückkehren.
Deshalb sollten die Asylverfahren beschleunigt werden. Gleichzeitig
solle für „eine kleinere Zahl von Menschen vom Balkan“ die legale
Einwanderung ermöglicht werden, wenn sie einen Arbeitsplatz in
Deutschland vorweisen könnten.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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