Rheinische Post: Missbrauchsbeauftragter kritisiert Einigung im Asylpaket

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Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des
sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat die Einigung
der Bundesregierung zum Familiennachzug für minderjährige Flüchtlinge
im Asylpaket II scharf kritisiert. „Die nun vereinbarte Regelung
bedeutet zusätzliche Bürokratisierung und eine zusätzliche Belastung
für die minderjährigen Flüchtlinge, die mit den Behördengängen
ohnehin häufig überlastet sind“, sagte Rörig der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Die Einigung werde
dem Schutz des Kindeswohls nicht gerecht, sagte Rörig. Sie bleibe
weit hinter dem zurück, was Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
(SPD) und ihr Staatssekretär einst im Asylpaket II haben wollten.
„Das Kindeswohl darf nicht unter der aktuellen Abschreckungsmission
der Bundesregierung leiden“, mahnte Rörig.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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