Rheinische Post: Notruf-Pannen bei Experiment zur Polizei-Optimierung

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Bei einem öffentlich bislang unbekannten
Experiment zur Optimierung der Polizeiarbeit in fünf
NRW-Polizeipräsidien ist es zu erheblichen Problemen gekommen. Nach
internen Polizei-Protokollen, aus denen die in Düsseldorf
erscheinende „Rheinische Post“ (Dienstagausgabe) zitiert, wurden im
Polizeipräsidium Bielefeld während des Pilotversuches über 1200
Notrufe nicht angenommen. Das Polizeipräsidium Gelsenkirchen klagte
über „Verzögerungen bei der Einsatzvergabe“ und „Spannungen zwischen
Mitarbeitern der Leitstelle“. Das Innenministerium erklärte gegenüber
der „Rheinischen Post“, man sei bis heute mit der Auswertung des
Versuchs beschäftigt. Im „Pilotversuch zentrale
Einsatzsachbearbeitung“ sollten die Leitstellen der teilnehmenden
Präsidien zwölf Monate lang Verwaltungsarbeiten aus den dezentralen
Polizeiwachen übernehmen. Die Leitstellen, in denen auch die Notrufe
ankommen, waren dafür anfangs nicht ausgestattet. Der Pilotversuch
ging von Oktober 2013 bis Oktober 2014.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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