Rheinische Post: NRW lehnt Einstieg bei Thyssenkrupp ab

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Die NRW-Landesregierung wird dem kriselnden
Ruhrkonzern Thyssenkrupp nicht als weiterer Eigentümer zur Seite
springen. „Wir sind sehr eng im Gespräch mit allen Beteiligten. Aber
der Staat ist nicht der bessere Unternehmer“, sagte
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) im Interview mit der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Der
Betriebsrat hatte einen Einstieg des Landes gefordert. Duin kündigte
an, dass er in zwei Wochen eine volkswirtschaftliche Analyse vorlegen
will, die Ursachen für das Null-Wachstum in NRW benennen soll. Daraus
gehe hervor, dass die Wirtschaft im Ruhrgebiet wachse, während die
Lage im Bergischen Land besonders schwierig sei. Der
NRW-Wirtschaftsminister räumte zudem ein, dass es nicht gelungen sei,
eine private Hochschule zum Programmieren nach NRW zu holen. Zum
Ausgleich soll ein entsprechender Lehrstuhl geschaffen werden, der
wohl nach Köln kommt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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