Rheinische Post: Oppermann will Bundespolizisten durch fremdes Verwaltungspersonal entlasten

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Personal aus anderen öffentlichen Verwaltungen
sollen nach den Worten von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann die
Bundespolizei bei der Schreibtischarbeit entlasten. So sollen
angesichts der Flüchtlingskrise kurzfristig wieder mehr Beamte im
öffentlichen Raum präsent sein. „Wir müssen Vollzugsbeamte von ihrer
Schreibtischarbeit entlasten, damit sie wieder sichtbar im
öffentlichen Raum sein können“, sagte Oppermann der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Deswegen müssten
die Verwaltungstätigkeiten bei der Bundespolizei durch qualifizierte
Verwaltungskräfte wahrgenommen werden, forderte der SPD-Politiker.
„Entscheidend ist jetzt, die Bundespolizei in die Lage zu versetzen,
schnell Anwärterinnen und Anwärter für den Polizeidienst einzustellen
und ohne Zeitverzug auszubilden.“ Das gehe aber selbst bei verkürzter
Ausbildung in der Tat nicht über Nacht, gab Oppermann zu. Er
kritisierte die einstige Entscheidung der schwarz-gelben
Bundesregierung, 1200 Stellen bei der Bundespolizei einzusparen. Das
sei „ein schwerer Fehler“ gewesen, der sich nun räche, sagte
Oppermann. „Außerdem ist die Sachausstattung insbesondere im
IT-Bereich völlig unzureichend“, bemängelte der SPD-Fraktionschef.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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