Rheinische Post: Oppermann will kürzere Verfahren statt weniger Taschengeld für Flüchtlinge

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Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion,
Thomas Oppermann, setzt auf schnellere Verfahren, anstatt
Flüchtlingen das Taschengeld zu kürzen. „Der springende Punkt ist
doch, dass nur für einen Monat Taschengeld gezahlt werden müsste,
wenn das Anerkennungsverfahren eben nur einen Monat dauern würde und
nicht wie jetzt mindestens fünf Monate“, sagte Oppermann der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Die
Bewältigung der Flüchtlingskrise bedarf nach den Worten des
SPD-Politikers einer „nationalen Kraftanstrengung“. Dabei müsse der
Bund die Kommunen bei der längerfristigen Unterbringung von
Flüchtlingen unterstützen. „Auf der anderen Seite brauchen wir eine
neue Flüchtlingsordnung in Europa“, unterstrich Oppermann. Das bisher
geltende Dublin-Abkommen, wonach der Staat, in den ein Asylbewerber
zuerst eingereist ist, das Asylverfahren durchführen muss, sei
kollabiert.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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