Rheinische Post: Pofalla sieht keine Alternative zum Dialog mit Russland

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Angesichts der jüngsten Ost-West-Kontroversen
bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat der Vorsitzende des
Petersburger Dialogs, Ronald Pofalla, dafür geworben, den
Gesprächsfaden mit Moskau nicht abreißen zu lassen. „Zum Dialog gibt
es keine Alternative“, sagte Pofalla der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Montagausgabe). München habe trotz allem „erste
hoffnungsvolle Ansätze“ geliefert. „Jetzt müssen sich Europäer,
Russen, Amerikaner und die Staaten der Arabischen Liga
zusammenreißen, damit die Chance auf Frieden für Syrien nicht
vergeben wird“, unterstrich Pofalla. Wenn Russland in der Ost-Ukraine
dafür sorge, dass für einige Wochen die Waffen ruhten und die
Separatisten nicht mehr in Scharmützel einträten, könne dies zudem
ein „enormer erster Schritt“ sein, um auch den Nato-Russland-Rat
wieder tagen zu lassen. Pofalla kündigte an, dass in Petersburg
voraussichtlich im Juli das nächste Dialog-Treffen stattfinden werde.
Dieses Format sei inzwischen „fast das einzige zivilgesellschaftliche
Forum, wo zwischen Deutschland und Russland kontrovers diskutiert
werden kann – auch mit dem Ziel, um gemeinsame Positionen zu ringen“,
erläuterte Pofalla.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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