Rheinische Post: Regierung koordiniert ihre Politik gegenüber Herkunftsländern

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Angesichts anhaltender Probleme mit der
Rücknahme von Flüchtlingen hat sich die Bundesregierung auf eine noch
engere Koordination ihrer Politik gegenüber Herkunftsländern
verständigt. „Wir brauchen eine neue Dimension von
Entwicklungspolitik“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU)
der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
„Dazu gehört auch, dass wir uns quer durch die Ressorts vernetzen und
noch stärker als bisher in den Herkunftsländern und auf den
Fluchtrouten ansetzen“, erklärte der Minister. Nach Informationen der
„Rheinischen Post“ hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)
seine Kabinettskollegen Sigmar Gabriel (Wirtschaft), Frank-Walter
Steinmeier (Auswärtiges) und Müller (Entwicklung) Mitte Juli im
Anschluss an eine Kabinettssitzung an einen Tisch gebeten, um den
intensiveren Austausch zu besprechen. Wenn die Bundesregierung vor
Ort Bleibeperspektiven schaffe, begäben sich die Menschen nicht in
die Hände krimineller Schlepper und riskierten nicht ihr Leben auf
dem Weg durch die Sahara und über das Mittelmeer, erläuterte der
Entwicklungsminister. „Hier müssen wir unsere Kräfte bündeln und
können unseren Einsatz noch verstärken“, sagte Müller.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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