Rheinische Post: RWE-Kommunen kritisieren Dividenden-Streichung – Kommunen verlieren 150 Millionen Euro

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Die kommunalen Aktionäre von RWE sind
schockiert von der Dividendenstreichung. „Das ist ein Schock für die
kommunalen RWE-Aktionäre. Wir sind von der Streichung der Dividende
überrascht worden“, sagte Lars Martin Klieve, Kämmerer der Stadt
Essen, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Donnerstagausgabe). „Allein für die Stadt Essen bedeutet dies
Einnahmeausfälle von 18 Millionen Euro. Wir hatten schon nur noch
neun Millionen Dividende für 2016 erwartet und galten damit als
Pessimisten im kommunalen Lager. Jetzt zahlt RWE gar nichts, ein
herber Schlag“. Das werfe die Stadt auch bei der Haushaltssicherung
zurück. „Nun müssen wir prüfen, ob wir kommunale Leistungen
streichen.“ Weiter kritisierte Klieve: „Der RWE-Vorstand muss sich
fragen lassen, ob seine Strategie und die Kommunikation mit den
Kommunen richtig sind.“ Zuletzt hatte RWE noch 150 Millionen Euro an
die kommunalen Aktionäre gezahlt, die rund 25 Prozent der Anteile
besitzen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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