Rheinische Post: Sarrazinübt im Fall Petra Hinz Kritik an Hannelore Kraft

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Der frühere Berliner SPD-Politiker und
Buchautor Thilo Sarrazin hat das Verhalten von Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft (SPD) im Fall der Essener Bundestagsabgeordneten
Petra Hinz kritisiert. Kraft habe dazu wochenlang geschwiegen, weil
sie vermutlich bestrebt gewesen sei, „durch den Unrat dieses Skandals
nicht persönlich infiziert zu werden“, sagte Sarrazin der
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Eine öffentliche Äußerung hätte
eigentlich auch eine scharfe Distanzierung von den Verhältnissen
enthalten müssen, die in der Essener SPD zur Aufstellung von Petra
Hinz geführt hätten. Das eigentliche Drama im Fall Petra Hinz sieht
Sarrazin darin, „dass offenbar niemand in ihrem innerparteilichen
Umfeld ihre Persönlichkeitsstörung bemerkt hat oder mit ihr so
vertraut umging, dass er Einblick in ihre privaten Verhältnisse
bekam“. Zudem habe die Filterfunktion der Kandidatur für eine
demokratische Partei „spektakulär versagt“. Dadurch sei für die SPD
in ihrer Kernregion ein erheblicher Vertrauensschaden entstanden.

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Rheinische Post
Redaktion

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