Rheinische Post: Schäfer-Gümbel sieht in Bombendrohung Drohung gegen die Demokratie

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SPD-Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel hat die
Bombendrohung gegen das Willy-Brandt-Haus als offenbar
rechtsextremistisch motivierte Tat scharf verurteilt. „Die
Bombendrohung gegen das Willy-Brandt-Haus ist eine weitere Stufe der
Eskalation rechtsradikalen Hasses in Deutschland“, sagte
Schäfer-Gümbel der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Mittwochausgabe). Das sei nicht nur eine Drohung gegen Flüchtlinge
und ihre Unterstützer. „Das ist eine Drohung gegen die Demokratie.
Wir nehmen das sehr ernst“, sagte der SPD-Parteivize und ergänzte:
„Wir sagen dem rechten Pack: Wir weichen nicht!“ Nach dem Besuch von
SPD-Parteichef Sigmar Gabriel in einer Flüchtlingsnotunterkunft in
Heidenau am Montag waren am Dienstag im Willy-Brandt-Haus zahlreiche
Hass-Mails und beleidigende Anrufe eingegangen. „Es hat eine neue
Qualität, wie heftig rechte Hetzer das Willy-Brandt-Haus mit
Hasstiraden per Telefon und Mail überschüttet haben“, sagte
Schäfer-Gümbel der Zeitung. Da habe sich etwas am rechten Rand
zusammengebraut, das nun ganz offen die demokratiefeindliche Fratze
zeige. Die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) zur Gewalt in Heidenau begrüßte Schäfer-Gümbel: „Es ist gut,
dass nun auch die Kanzlerin nach Heidenau reist.“ Aber dass sie viel
früher die Stimme gegen rechte Aggressionen hätte erheben sollen, sei
nun noch deutlicher geworden, so der stellvertretende Parteichef.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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