Rheinische Post: Schulz hält an möglicher Neuauflage der großen Koalition fest

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Der designierte SPD-Parteichef und
Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Forderung der Jusos in der SPD
zurückgewiesen, eine Fortsetzung der großen Koalition nach der
Bundestagswahl auszuschließen. „Es ist doch klar, dass Johanna
Uekermann als Chefin der Jungsozialisten diesen Punkt machen muss“,
sagte Schulz der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Freitagausgabe). „Und sie teilt meine Auffassung, dass wir stärkste
Kraft werden wollen“, fügte er hinzu. „Wer mit uns koalieren will,
ist herzlich eingeladen, nach der Wahl auf uns zuzukommen. Einzig ein
Bündnis mit der AfD schließe ich aus“, sagte Schulz. Auf die Frage,
ob die große Koalition zu mehr Politikverdrossenheit geführt habe,
antwortete der SPD-Spitzenpolitiker: „Das weiß ich nicht. Seit Jahren
höre ich aber immer wieder den Vorwurf: ,Ihr Politiker seid doch alle
gleich–.“ Das sei gefährlich, sagte Schulz. Zur demokratischen Wahl
gehöre Unterscheidbarkeit.

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