Rheinische Post: Schulz: May hat sich selbst disqualifiziert

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SPD-Chef Martin Schulz hat das Wahlergebnis in
Großbritannien als Erfolg für die Labour-Partei begrüßt. „Das
Ergebnis ist eine krachende Niederlage für Theresa May und ein toller
Erfolg für Jeremy Corbyn, den viele schon abgeschrieben hatten“,
sagte Schulz der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagausgabe). May sei als Innenministerin für den Abbau von
Tausenden Stellen bei der Polizei verantwortlich gewesen. „Sie hat
sich mit der Forderung, man müsse bei der Bekämpfung des Terrorismus
auch Menschenrechte einschränken, selbst disqualifiziert“, sagte
Schulz. Labour habe im Wahlkampf auf das Thema gesetzt, das die
Menschen überall in Europa bewege: Gerechtigkeit. „Wie auch immer die
Regierungsbildung im Vereinigten Königreich ausgeht: Ich hoffe, dass
der harte anti-europäische Kurs, für den May als Premierministerin
stand, ein Ende haben wird“, sagte Schulz und fügte hinzu, man
brauche Zusammenarbeit statt Konfrontation auch wenn Großbritannien
die Europäische Union verlasse. Schulz hat nach eigenen Angaben an
diesem Freitagmorgen mit Jeremy Corbyn telefoniert und ein schnelles
Treffen vereinbart.

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