Rheinische Post: Sicherheit geht vor Kommentar Von Detlev Hüwel

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Wenn an einem verkaufsstarken Samstag ein
großes Einkaufszentrum auf Anordnung der Sicherheitsbehörden komplett
geschlossen bleibt, muss schon ein schwerwiegender Grund vorliegen.
Die ernstzunehmende Warnung vor einem Anschlag wie am Wochenende in
Essen ist fraglos ein solcher Grund. Allerdings mag verwirren, dass
die Behörden konsequent handelten und keine Menschen auf die
Shoppingmeile ließen, während der zuständige NRW-Innenminister sagt,
es lägen keine Hinweise dafür vor „dass mit Umsetzung oder
Vorbereitungen“ des angedrohten Anschlags begonnen wurde. Wie passt
beides zusammen? Das wird der Minister noch näher erläutern müssen.
Aber im Zweifelsfall kann man gar nicht vorsichtig genug sein. Ein
Dank daher für die Wachsamkeit der Sicherheitsdienste, den Einsatz
der Polizeibeamten und das Verständnis der Ladenbesitzer. Man mag
sich gar nicht vorstellen, dass sich ein fanatischer
Selbstmord-Attentäter in einem gut besuchten Kaufhaus unter die
friedliche Menschenschar mischen könnte.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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