Rheinische Post: Solinger Oberbürgermeister fordert schnelle Hilfe für Unterbringung von Flüchtlingen

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Angesichts wachsender Flüchtlingsströme
forderte Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) mehr Hilfen
für Kommunen. „Am besten wird den Kommunen geholfen, wenn Bund und
Land sie unbürokratisch und schnell finanziell dabei unterstützen,
die Flüchtlinge unterzubringen und bestmöglich zu integrieren“, sagte
Feith der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Donnerstagausgabe). Wenn die Städte nicht um jeden Euro kämpfen
müssten, werde auch kein Bürger den Eindruck gewinnen, hier würde ihm
etwas weggenommen, sagte Feith. Solingen war vor 22 Jahren Schauplatz
eines Anschlags mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Am 29. Mai 1993
hatten vier junge Männer das Wohnhaus einer türkischstämmigen Familie
angezündet. Fünf Menschen kamen bei dem Brand ums Leben, vierzehn
wurden schwer verletzt. Für die Stadt sei es seither ein Ansporn, für
Toleranz zu werben und gegen Rassismus zu kämpfen, sagte Feith.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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