Rheinische Post: SPD will Tierschutzlabel für Lebensmittel einführen

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Verbraucher sollen nach dem Willen der SPD
künftig leichter erkennen können, ob Lebensmittel im Supermarkt aus
artgerechter Tierhaltung stammen. Das geht aus einem Entwurf des
SPD-Wahlprogramms zur Umwelt-, Klima- und Verbraucherpolitik hervor,
der der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Freitagausgabe) vorliegt. So heißt es in dem knapp 15-seitigen
Papier, es brauche eine „transparente, einfache und
verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Lebensmitteln“ aus
artgerechter Haltung. „Wir werden ein staatliches Tierschutzlabel auf
Grundlage der Kriterien des Deutschen Tierschutzbundes einführen“,
schreibt die SPD in dem Papier. Der Entwurf ist Teil der
SPD-Wahlkampfvorbereitungen. Mehrere Arbeitsgruppen und
Programmkonferenzen sowie ein Bundesparteitag im Juni 2017 sollen das
Programm der Partei bestimmen. Die Arbeitsgruppe Umwelt, Klimaschutz
und Verbraucherschutz wird von Bundesumweltministerin Barbara
Hendricks und SPD-Fraktionsvize Ute Vogt geleitet.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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