Rheinische Post: Städte- und Gemeindebund NRW rechnet mit bis zu zwei Millionen neue Flüchtlingen

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Angesichts des anhaltenden Zustroms von
Flüchtlingen rechnet der Städte- und Gemeindebund NRW damit, dass in
diesem Jahr zwei Millionen weitere Flüchtlinge nach Deutschland
kommen werden. Für Nordrhein-Westfalen wären das rund 400.000
Menschen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Organisation, Bernd
Jürgen Schneider, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagausgabe). Eine solche Anzahl sei von den Kommunen nicht zu
verkraften. Schneider appellierte an den Bund, „die nationale Karte“
zu ziehen. Deutschland müsse wissen, wer ins Land will. „Wir sollten
diejenigen abweisen, die keinen Pass haben oder aus sicheren
Drittstaaten kommen. So ist es ja auch im Dublin-Abkommen geregelt“,
sagte Schneider. Er fügte hinzu: „Ein Staat, der seine Grenzen nicht
sichert, gibt sich selber auf.“ Zugleich forderte er mehr finanzielle
Anstrengungen für arme Länder, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. In
diesem Zusammenhang befürworte er eine Steuererhöhung oder einen
„Flüchtlings-Soli“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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