Rheinische Post: Union und SPD setzen auf schnelles Verschwinden der AfD

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Auch nach den Erfolgen der AfD bei den
hessischen Kommunalwahlen gehen Union und SPD nur von einer
vorübergehenden Protestentscheidung der Wähler aus. „Wenn wir die
Flüchtlingskrise lösen, wird die AfD so schnell verschwunden sein,
wie sie aufgetaucht ist“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer
der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
Wenn die Begrenzung des Zustroms von Flüchtlingen gelinge, gebe es
auch kein Protestpotenzial für die AfD mehr. Auch
SPD-Generalsekretärin Katarina Barley erinnerte im Gespräch mit der
Redaktion an das nur vorübergehende Erstarken extremer Parteien in
der Vergangenheit und verwies auf die geringe Wahlbeteiligung als
Ursache. „Klar ist: Jede Stimme, die nicht abgegeben wird, stärkt die
Rechten und ihr reaktionäres und radikales Weltbild“, sagte Barley.
Die SPD werde „konsequente Aufklärungsarbeit über die wahren Ziele“
der AfD leisten und etwa auf deren „neoliberale Arbeitsmarktpolitik“
eingehen. Die AfD lehne den Mindestlohn ab und stehe für ein Frauen-
und Familienbild aus den fünfziger Jahren.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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