Rheinische Post: Union will weitere Belastung des deutsch-türkischen Verhältnisses in Kauf nehmen

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Die Außenpolitiker der Koalition haben das
Gespräch zwischen Außenminister Sigmar Gabriel und seinem türkischen
Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu begrüßt, zugleich aber vor zu großen
Erwartungen gewarnt. „Ob es in der Folge zu einer Beruhigung der
Lage kommen kann, wird nun vom Verhalten der türkischen Regierung
abhängen, die mit ihren bodenlosen Vorwürfen für diese Eskalation die
Verantwortung trägt“, sagte SPD-Außenexperte Niels Annen der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Nach Meinung der Union muss „auch eine weitere Belastung des
deutsch-türkischen Verhältnisses in Kauf genommen“ werden. „Mittel-
und langfristig würde es uns auf die Füße fallen, wenn wir jetzt den
Mantel des Schweigens über die offensichtlichen Fehlentwicklungen in
der Türkei decken“, sagte Unionsaußenexperte Jürgen Hardt der
Redaktion. Dabei müsse klar sein, dass „wir nicht mit dem türkischen
Volk sondern mit der türkischen Regierung“ streiten, unterstrich
Hardt. Nach wie vor glaube er, dass eine Mehrheit der Türken ihr Land
als demokratischen Rechtstaat in der Nato und nahe der EU wünsche.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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