Rheinische Post: Unionsfraktionschef Kauder nennt Kölner Vorgänge „schockierende Gewaltexzesse gegen Frauen“

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Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die
„Gewaltexzesse“ gegen Frauen am Kölner Hauptbahnhof in der
Silvesternacht als „schockierend“ bezeichnet. „Die Täter müssen zur
Rechenschaft gezogen werden. So etwas darf sich in unserem Land an
keinem Ort wiederholen“, sagte Kauder der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Der Vorfall
zeigt es wieder einmal, wie wichtig es ist, Orte, an denen eine hohe
Kriminalität zu verzeichnen ist, auch durch Videoaufzeichnungen zu
überwachen“, sagte Kauder. Der Unionsfraktionschef bezeichnete die
Krisensitzung in Köln als richtig, „um Konsequenzen aus dem Vorfall
zu ziehen“. Aber auch an anderen Orten in Deutschland müsse mehr
unternommen werden, um lange bekannte kriminelle Strukturen zu
zerschlagen. „Es darf keine Gegenden geben, wo nicht der Staat das
Gesetz des Handelns bestimmt“, sagte Kauder. Hier seien vor allem die
Länder gefordert, die für die Polizei zuständig seien. Als Vorbild
nannte Kauder den Bund. Dieser trage seinen Anteil an einer stärkeren
Kriminalitätsbekämpfung. „So wird die Bundespolizei derzeit massiv
aufgestockt. Daran sollten die Länder ein Beispiel nehmen.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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