Rheinische Post: Unionsfraktionsvize knüpft EU-Zahlungen an Kontingentlösung

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Deutschland sollte nach Auffassung des
CDU-Politikers Michael Fuchs seine EU-Zahlungen reduzieren, wenn sich
die anderen EU-Länder in der Flüchtlingsfrage nicht solidarischer
zeigen. „Deutschland kann nicht im bisherigen Maß der größte
EU-Nettozahler bleiben, wenn die übrigen EU-Staaten nicht bereit
sind, einer Kontingentlösung für ganz Europa zuzustimmen und spürbar
mehr Flüchtlinge aufzunehmen“, sagte Unionsfraktionsvize Fuchs der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Fuchs
ermahnte seine Fraktionskollegen, ihre Forderungen nach einer
Obergrenze für Flüchtlinge fallenzulassen. „Es ist sinnlos, ständig
eine Obergrenze zu fordern, die sich praktisch gar nicht umsetzen
lässt, da hat die Kanzlerin Recht“, sagte der CDU-Politiker. „Stellen
wir uns vor, die Obergrenze liege bei einer Million Flüchtlingen im
Jahr. Was machen wir dann mit dem Flüchtling Nummer
eine-Million-und-eins? Wir können keinen Zaun um Deutschland bauen,
wir leben im Europäischen Binnenmarkt“, sagte Fuchs.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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