Rheinische Post: Unionspolitiker wollen Doppelpass neu regeln

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Angesichts der jüngsten deutsch-türkischen
Auseinandersetzungen plädieren Unionspolitiker für eine Änderung des
Doppelpassgesetzes. „Wir müssen das Thema Doppelstaatlichkeit
prinzipiell neu regeln“, sagte Innen-Staatssekretär und
Niederrhein-CDU-Chef Günter Krings der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Die immer weitere Öffnung der
Mehrfach-Staatsbürgerschaften habe „keinen Beitrag zur Integration
geleistet“, sagte Krings. „Wie der Fall Deniz Yücel zeigt, führt sie
nicht einmal dazu, dass unser Staat einen Doppelstaatler wirksam vor
dem Erdogan-Regime schützen kann“, so der CDU-Politiker. Der
Doppelpass könne immer nur die Ausnahme aufgrund einer besonderen
Biographie sein, dürfe aber niemals zur Regel werden. Der Chef der
Jungen Union, Paul Ziemiak, verwies auf einen entsprechenden
Beschluss des CDU-Bundesparteitages, der sich als „absolut richtig“
erwiesen habe. „Gerade in diesen Tagen müssen wir leider wieder
erleben, zu welchen Problemen und Loyalitätskonflikten eine doppelte
Staatsbürgerschaft für Menschen außerhalb der EU führen kann“, sagte
Ziemiak der Redaktion.

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