Rheinische Post: Verbraucherschützer: VW soll Schadenersatz nach Rückrufaktion an die Kunden zahlen

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Weil die 2,4 Millionen Diesel-Wagen, die VW
zurückrufen muss, vermutlich nach der Umrüstung schlechtere
Leistungen als vorher haben werden, soll VW dafür Entschädigungen
zahlen. Dies forderte Marion Jungbluth, Teamleiterin Mobilität bei
der Verbraucherzentrale Bundesverband, im Gespräch mit der
„Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Wir begrüßen die Rückrufaktion,
weil die Manipulation ja ausgeglichen werden muss. Wenn sich aber
nach der Reparatur, wie zu erwarten ist, herausstellt, dass die
Wagen beispielsweise einen höheren Spritverbrauch haben oder weniger
gut beschleunigen, sollte Volkswagen maximale Kulanz gewähren, also
eine Entschädigung zahlen oder die Autos zu einem angemessenen Preis
zurücknehmen“, sagte sie. Zur Erklärung verwies sie auf eine neue
Untersuchung des US-Verbrauchermagazins „Consumer Reports“, bei der
bei einem VW-Jetta die von VW eingebaute illegale Software
deaktiviert worden war. Der Wagen habe nach dem Abschalten der
illegalen Software statt 4,7 Liter auf 100 Kilometer Fahrleistung 5,1
Liter verbraucht. Er habe 0,6 Sekunden länger gebraucht, um auf knapp
100 Stundenkilometer/Stunde zu beschleunigen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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